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Erforschung der Impfnebenwirkungen

enfant1Unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen werden in zahlreichen und verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung und Anwendung untersucht.

Jeder neue Impfstoff wird in klinischen Versuchen einem Test unterzogen, und zwar zuerst mit etwa fünfzig freiwilligen Erwachsenen, die bei guter Gesundheit sind, dann mit mehreren Hunderten von Freiwilligen, dann mit mehreren Tausenden oder Zehntausenden von Kindern oder Erwachsenen, je nachdem für welche Gruppe die Impfungen bestimmt sind.

Diese Personen oder deren Eltern, die an diesem Versuchstest teilnehmen, beobachten ungewöhnliche Reaktionen, die während der folgenden Wochen oder Monate nach einer Impfung auftreten und berichten darüber ihrem Hausarzt. Er vermerkt diese Beobachtungen in seiner Kartei und ergänzt sie mit seiner ärztlichen Diagnose. Anschliessend werden alle gesammelten Karteikarten analysiert und die Gesundheitsprobleme der Patienten, denen der neue Impfstoff verabreicht wurde, werden mit den Personen verglichen, die ihn nicht erhalten haben. Dadurch können die am häufigsten d. h. bei mehr als 1 von1.000 Personen vorkommenden unerwünschten Wirkungen entdeckt werden. Erst dann wird der Impfstoff registriert und auf dem Markt zugelassen.

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen, die gegebenenfalls bei nur einer Person von zehntausend, hunderttausend oder einer Million Personen vorkommen, können erst erkannt werden, wenn der neue Impfstoff mehreren zehntausenden, hundertausenden oder Millionen von Personen verabreicht wurde.

Um diese sehr seltenen unerwünschten Wirkungen zu entdecken verfügt man über Überwachungsysteme der Impfstoffe, die im Handel sind. Diese Systeme funktionieren mehr oder weniger gut, weil es schwierig ist, über alle, eventuellen unerwünschten Wirkungen benachrichtigt zu werden. Diese spontanen Berichte sind in erster Linie ein «Anzeichen» oder ein Verdacht auf ein Problem, das gelöst werden muss.

Ein solcher Verdacht auf Nebenwirkungen, wird dann in umfassenden klinischen Versuchen untersucht, in die mehrere tausend geimpfter Personen einbezogen werden, sowie dieselbe Anzahl von Personen, die unter ständiger Kontrolle stehen. Dadurch ist es möglich festzustellen, ob ein medizinisches Problem bei geimpften Personen häufiger vorkommt, als bei ungeimpften Personen.

Es ist eine Tatsache, dass Impfungen nicht vor allen Gesundheitsproblemen schützen: es ist deshalb unvermeidlich, dass solche Probleme (Krankheiten, Unfälle) auch bei geimpften Personen vorkommen können, vor oder kurz nach einer Impfung! Es stellt sich demnach die wichtige Frage, ob durch Impfen das Risiko für Gesundheitsprobleme erhöht wird – oder nicht.

Das kann nur über weitgespannte Studien abgeklärt werden, die gezeigt haben,
- dass die Impfung von Neugeborenen kein auslösender Faktor für den plötzlichen Tod von Neugeborenen ist,
- dass die Impfung gegen Keuchhusten/Pertussis keine Hirnschäden verursacht,
- dass die Masern-Röteln-Mumps Impfung keinesfalls das Risiko erhöht, an Autismus zu erkranken,
- dass die Impfung gegen die Hib-Meningitis nicht das Risiko für Diabetes erhöht,
- dass die Impfung gegen Hepatitis B nicht das Risiko für multiple Sklerose erhöht,
- usw.

Quelle : InfoVac
Referenz : WHO (Global Vaccine Safety Initiative); Institute of Medicine (2011)